Risum-Lindholm

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

 

 

Unsere Pastoren

Pfarrstelle 1: 100% - Pastor Andreas Schulz-Schönfeld

 

Liebe Menschen in der Gemeinde Risum-Lindholm,

 

ich freue mich, dass ich zum Pastor dieser Gemeinde gewählt wurde und nun mit Ihnen gemeinsam das kirchliche Leben hier gestalten darf.

Seit einem Jahr sind Sie mir schon ans Herz gewachsen. Ich möchte mich Ihnen dennoch einmal kurz vorstellen: 1965 wurde ich in Hamburg geboren und bin dort aufgewachsen.

Ein wichtiger Ort für mich war die Jugendarbeit meiner Kirchengemeinde. Mein Studium führte mich von Hamburg nach Wien, Heidelberg und Jerusalem. Besonders die Zeit in Jerusalem mit der Begegnung jüdischen Lebens hat mich sehr geprägt.

 

Ich bin verheiratet, habe drei Söhne, von denen der Älteste dabei ist, das Haus zu verlassen. Die beiden Kleineren gehen in Husum auf die Theodor-Storm-Schule. Nach 12 Jahren Gemeindepfarramt in Hamburg habe ich die letzten 10 Jahre in Breklum gearbeitet als Referent für ökumenisch-missionarische Bildungsarbeit.

 

In dieser Zeit sind meine Frau und meine Kinder in Bredstedt heimisch geworden, wo wir ein kleines Haus haben. Ich freue mich jetzt wieder auf die vielfältigen Aufgaben eines Gemeindepastors, die ich im vergangenen Jahr schon vertretungsweise wahrgenommen habe.

 

Nun hoffe ich, gemeinsam mit Ihnen eine Gemeinde zu schaffen, die sich von Gott getragen fühlt und in der die Menschen sich gegenseitig stärken.

 

Ihr Pastor

Andreas Schulz-Schönfeld

 

 

Pfarrstelle 2: 50%

Pastorin Katja Pettenpaul

 

Liebe Gemeinde,

ich möchte mich von Euch und von Ihnen verabschieden!

 

Vor fünf Jahren, im Sommer 2014, begann ich meinen Dienst als Pastorin in der Kirchengemeinde Risum-Lindholm. Am Anfang konnte ich nur staunen, wie leicht viele Menschen hier zwischen den Sprachen wechselten, etwa im Besuchskreis, wo man je nachdem, mit wem man gerade spricht, ins Friesische, dann ins Plattdeutsche und dann wieder ins Hochdeutsche wechselt. Das Plattdeutsche zu verstehen, war für mich kein Problem, und so kam ich auch hinter Hannas Geheimnis für ihr Kaffeekochrezept, mit dem sie die Seniorinnen im Lindholmer Seniorennachmittag verwöhnt: den bemisst sie nämlich immer mit „en beten hüb“. Beim Friesischen reimte ich mir mit viel Fantasie zusammen, worum es ging.

 

Viele Lebensgeschichten durfte ich in den vergangenen Jahren kennenlernen, Geschichten, geprägt durch die hiesige Landschaft und Kultur, aber auch durch Flucht und Heimaterfahrungen an ganz anderen Orten. Ein bisschen schmunzeln musste ich bald, wenn jemand erzählte, „von ganz weit her“ zu kommen. Anfangs überlegte ich dann oft, ob damit noch Deutschland gemeint sein könnte. Aber nachdem sich mehrfach herausgestellt hatte, dass es sich lediglich um eine Entfernung von ca. 10 km, also Langenhorn, oder höchstens bis nach Westre handelte, wurde ich vorsichtiger mit meinen Schätzungen.

 

Besonders die Arbeit mit den Kindern in den Kindergärten und auf den Kinderkirchentagen hat mir viel Freude bereitet. Viele Situationen werden mir lebhaft in Erinnerung bleiben. Man wusste nie, was einen erwartete, wie die Geschichte, die ich erzählen wollte, aufgenommen würde- mehr als einmal habe ich tatsächlich gezaubert, ganz ungeplant und für mich selbst überraschend. Fantastisch, was in den Köpfen und Herzen der Kinder geschehen kann! Auch die Gottesdienste in den Kirchen mit den Kindergärten und der Schule waren dank des tollen Engagements der Erzieherinnen und Lehrerinnen immer gelungene Erlebnisse.

 

Es war ein schönes Gefühl, bei den Seniorinnen willkommen zu sein und frohe Stunden zusammen zu verbringen. Es gab dort sogar „Käsebrote ohne Käse“, und es wurde gespielt- Bingo und mit Karten und mit Würfeln und mit roten Wangen. Wir fanden immer ein tolles Ausflugsziel und konnten gemütliche Weihnachtsfeiern begehen. Manches Mal blieb ein Platz leer und wir waren traurig, weil ein gern gesehenes Mitglied verstorben war. Wie wichtig und gut, dass es diese Gemeinschaften gibt, und die umsichtige und freundliche Organisation durch die beiden Vorbereitungsteams in Lindholm und Risum.

Eine wichtige Gemeindegruppe ist auch der Chor, über dessen musikalische Mitgestaltung meiner Gottesdienste ich mich immer gefreut habe.

 

Ich habe gerne Gottesdienste mit Euch und Ihnen gefeiert und Anteil genommen an persönlichen freudigen wie traurigen Anlässen aus der Gemeinde, die wir in der Kirche bei Taufen, Trauungen und Ehejubiläen und bei Trauerfeiern vor Gott bringen konnten. Es ist gut zu wissen, dass wir nicht allein sind, wo immer wir hingehen. Menschen, die es gut mit uns meinen, begleiten uns. Und wir glauben, dass Gott alle Wege mit uns geht. Auch die Wege, vor denen wir zurückschrecken, die wir am liebsten abkürzen oder übergehen würden.

 

Ich danke Euch und Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen, für offene Türen zu Geburtstagseinladungen und sonst, ich empfinde es als eine der schönsten Aufgaben von uns Pastorinnen und Pastoren, Lebensgeschichten zu hören und anvertraut zu bekommen und sie dann erzählen und mit unserem Glauben in Verbindung bringen zu dürfen.

 

In Risum-Lindholm hatte ich eine halbe Stelle, durch zusätzliche Vertretungsdienste konnte ich über die Zeit Kirchengemeinden der näheren und weiteren Umgebung kennenlernen, Ladelund und Karlum und die sogenannten „4 Bülls“ (Neugalmsbüll, Emmelsbüll, Horsbüll und Klanxbüll) und auch dort viele gute Erfahrungen sammeln.

 

Ein kleines „übergemeindliches“ Highlight war das Tauffest vor zwei Jahren, das der Kirchenkreis in Breklum ausrichtete.

 

In den nächsten Jahren werde ich einen Vertretungsdienst im Kirchenkreis übernehmen, darauf freue ich mich. Ich wünsche der Gemeinde, dass sie ein genauso großes Glück hat, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden für meine Stelle, wie sie sich glücklich schätzen kann, Pastor Andreas Schulz-Schönfeld als ihren Gemeindepastor gewonnen zu haben.

 

Alles Gute und Gottes Segen für Euch, für Sie! Pastorin Katja Pettenpaul

 

 

 

 

 

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